Einblick in eine Trainingswoche…

Nachdem ich meine Polar-Uhr ausgewertet habe, möchte ich Euch gerne daran teilhaben lassen, wie eine Trainingswoche bei mir im Moment aussieht.
Die hier beschriebene Woche war eine Belastungswoche (II) – und zwar die „Woche 18“ vor dem Wettkampftag.

Montag
Montags ist laut meines Trainingsplans immer Ruhetag. Jedoch funktioniert das nur in den wenigsten Fällen. Zum einen wird auf der Arbeit gemeinsam Sport gemacht und zum anderen findet montags und mittwochs immer Volleyball statt. An diesem Montag (03.02.2020) hatte ich frei und bin frühzeitig nach Güstrow gefahren, um dort in der Fachhochschule Mittag zu essen und anschließend die besseren Sportbedingungen zu nutzen.

Zum Warmmachen stieg ich 1:40 Stunde auf den Fahrradergometer. Danach war das deftig-kräftige Mittagessen wieder „wegtrainiert“. In dieser Cardioeinheit verbrannte ich ca. 1160 kcal. Nach einer kurzen Dehnungsphase, dem Verzehr eines Proteinriegels und eines Bananensmoothies wurde anschließend eine Stunde der Badmintonschläger geschwungen. In dieser kurzen aber anspruchsvollen Einheit ging eine Menge „Wasser“ verloren. Es ist immer wieder erstaunlich, inwieweit diese Sportart unterstützend und stabilisierend wirken kann. Nach einer kleiner Verschnaufpause wechselten wir die Schläger gegen den Volleyball. Es folgten drei Stunden Freizeitvolleyball. Nach fast 6,5 Stunden Sport spürte ich den ganzen Körper und war froh, gegen 24 Uhr in mein Bett zu fallen.

Dienstag
Für den heutigen Tag stand nur eine kleine lockere Schwimmeinheit auf dem Programm. Überwiegend durfte ich mich mit der Freistil-Technik auseinandersetzen. Nach gut 40 Minuten war das kurze Intermezzo beendet. Ich war froh, denn der Muskelkater nach dem Vortag setzte mir mächtig zu.

Mittwoch
Am Mittwoch musste ich mal wieder arbeiten und nutzte die Gelegenheit, dem Kraftraum einen Besuch abzustatten. Eine Stunde ließ ich meine Muskeln tanzen 🙂 . Im Anschluss ging es noch für eine gute Stunde auf das Laufband. In dieser lockeren Laufeinheit riss ich 10 km ab. Anschließend noch eine kleine Stabi-Dehneinheit und schon waren etwa 1000 kcal verbrannt.

Donnerstag
Nachdem ich in den Tag mit einem kleinen Lauf zur Arbeit (ca. 3 km) gestartet bin, stand heute ein Kraftkreis mit den Kollegen an. Insgesamt hatten wir 15 Stationen zu absolvieren. An jeder Station wurde dreimal „gearbeitet“. Jede Runde gab es ein neues Zeitintervall für die Belastungs- und die Entspannungsphase. Nach der Arbeit wurden die 3 km im lockeren Tempo wieder heimwärts zurückgelegt.

Freitag
Am Freitag stand das erste Mal eine längere Distanz in der Schwimmhalle an. Es wurden in verschiedensten Übungen insgesamt 2800 m „Wasser weg geschoben“.
– 200 m Einschwimmen
– 6 x 50 m Kraul (technische Übungen) – 20 s Pause
– 5 x 100 m Kraul
– 8 x 50 m Kraul mit Paddles
– 200 m Lagen im 50er Wechsel
– 100 m Lagen im 25er Wechsel
– 50 m Lagen (12,5 m Wechsel) GA2
– 50 m locker beliebig
– 800 m Kraul mit Pull Buoy
– 200 m Auschwimmen

Danach war ich fix und alle und es wurde mir wieder einmal bewusst, warum Schwimmen meine ungeliebte Disziplin ist.
Am Abend radelte ich noch ein wenig auf der Rolle vor dem Fernseher, um die Beine etwas zu lockern. Insgesamt strampelte ich gut 70 Minuten und war dann „bettfertig“ 🙂 .

Samstag
Vor der Arbeit stand eine Laufeinheit auf dem Programm. Da ich sehr früh Dienstbeginn hatte, wurden bereits gegen 06:00 Uhr die Laufschuhe geschnürt. Ich stelle immer wieder fest, wie schön es ist, am Morgen Laufen zu gehen. Man startet viel ‚besser‘ in den Tag und ist auf Arbeit sofort „einsatzbereit“. In den nächsten Wochen wird es auch wieder zeitiger hell, dann wird der morgendliche Lauf wohl noch angenehmer. Ich kam auf gute 7 km und fühlte mich sehr gut an diesem herrlichen Samstagmorgen. Im Anschluss hatte ich noch Zeit, um mich eine Viertelstunde zu dehnen.

Sonntag
Für den Sonntag konnte ich mir auswählen, ob ich Laufen gehe oder eine Runde Fahrrad auf der Rolle fahre. Ich entschied mich für 1,5 Stunden Fahrradfahren vor dem Fernseher und schaute mir diverse Dokumentationen vom NDR an.

Fazit dieser Woche: Es war eine anstrengende Trainingswoche, in der die ersten nennenswerten Ergebnisse erreicht wurden.
– ca. 15,5 Stunden Sport
– ca. 23 km Laufstrecke
– mehrere Dutzend km auf der Rolle
– ca. 4 km Schwimmen
– und mehr als 26.000 verbrannte kcal

Ich bin jetzt schon gespannt, was die Polar-Uhr nach den fünf Monaten Vorbereitungszeit für Werte ausspucken wird.


PS: In den kommenden Wochen wird das Trainingspensum noch leicht ansteigen 🙂 …

Veröffentlicht von rasengott8

Hey Guys, follow me on Instagram: team_bergziege Triathlet auf dem Weg zum ersten Ironman.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten